Der Fachkräftemangel hat mehrere Ursachen, die man nur beherrschen kann, wenn man den Tatsachen ins Auge sieht. Dazu gehört auch, dass man sich in Zukunft an angepasste Arbeitsmethoden gewöhnen wird.

Zunächst die Ursachen:

  • Die Innovationen im Küchen- und Möbelhandel sind immens.
  • Die Unternehmen haben zu wenig ausgebildet.
  • Das gilt auch für vorhandene Kräfte, die z.T. nicht mehr „mitkommen“.
  • Handwerksberufe haben (hatten) jahrzehntelang ein schlechtes Image.
  • Die Berufe in der Logistik sind finanziell unattraktiv.
  • Natürlich auch die Demografie – aber halt nicht ausschließlich …

Es ist für den Möbel- und Küchenhandel wichtig zu verstehen, dass es eben nicht nur an der Demografie liegt. Man hat sich in den letzten Jahrzehnten auch zu wenig bemüht, die Montage zu einem attraktiven Beruf zu machen.

Mögliche Gegenmaßnahmen:

  • Die Anwerbung von Fachkräften aus anderen Berufen kann allerdings nur nachhaltig gelingen, wenn die Bezahlung besser ist, als in den Berufen, wo diese Leute herkommen.
  • Themen wie Muldenhauben, Granit oder Fensterkontaktschalter könnte man auch mit Küchenmonteuren beherrschen, die vielleicht nur die Basics der Küchenmontage „drauf haben“ – wenn man für die anderen Tätigkeiten Spezialisten hinzuzieht.
  • Bezüglich der Zuwanderung von Arbeitskräften von außerhalb der EU (z.B. Balkan) müssen Regeln eingehalten werden (Botschaften, Bundesagentur für Arbeit etc.). Auch für diesen Bereich gibt es im Umfeld von kmb2 geeignete Spezialisten – sowohl für den HR-Bereich als auch für die Rechtsthemen.
  • Last but not least wird sich das alles nur mit Geld lösen lassen – und die Kunden müssen also lernen, dass man Montagearbeiten eben doch nicht „geschenkt“ bekommt.

Der kmb2-Ansatz

Die Gründer von kmb2 kommen ursprünglich nicht aus dem Handwerk sondern aus dem IT-Bereich. Es ging von Anfang an vor allem darum, Prozesse in Wertschöpfungsketten besser zu organisieren. Zu dem Zweck erbringen kleine Fachbetriebe ihre Leistung zwar getrennt, – aber sie vermarkten ihre Leistungen gemeinsam:

  • gemeinsamer Vertrieb
  • gemeinsame Organisation
  • gemeinsame Abrechnung

Das führt dazu, dass sich die Vorteile von kleinen, schlagkräftigen Betrieben mit den Vorteilen einer komplexen, großen Organisation verbinden.

Wir wissen, dass unsere Ansätze zum Teil an den „Lieblingskonzepten“ des Küchenhandels vorbei gehen – zum Beispiel weil bei Vorabauslieferungen das Thema „Kassieren“ komplizierter wird – oder weil Kunden es unschön finden, wenn für eine Arbeit drei verschiedene Handwerker mitwirken (Elektriker, Installateur, Tischler).

Die ehrliche Antwort ist aber, dass die Alternative zu unserer
Arbeitsweise aus nicht ausgelieferten Küchen besteht.

Unter „Produkte“ schreiben wir, wie wir den
Küchen- und Möbelhandel konkret unterstützen.

Fachkräftemangel