systemB2 kann Krisen!
Die kmb2 Abrechnungszentrum GmbH ist vor über 20 Jahren aus einer schweren Wirtschaftskrise heraus entstanden. Damals gab es eine riesige Massenarbeitslosigkeit, und für viele Menschen war die berufliche Selbständigkeit der einzige Ausweg, mit dem vermieden konnte, dass zunächst das gesamte Privatvermögen aufgebraucht werden muss, bevor man Hartz IV bekommen würde.
Parallel dazu hat der Staat Neugründungen unterstützt (Ich AG’s), und so konnten einige der guten, engagierten Leute sogar sehr von diesen Regelungen profitieren!
Unser Geschäftsführer, Klaus Marwede, war zu der Zeit als Unternehmensberater u.a. Mitglied der KfW-Beraterbörse, und da er schon immer mit sogenannten „Team-Gesellschaften“ auch selbst unternehmerisch tätig war, konnten wir sein Konzept „Wir AG statt Ich AG“ gemeinsam mit Gründern aus dem Handwerk in dieser Zeit zunächst annähernd reibungslos umsetzen.
Es war als habe die Welt genau darauf gewartet!
Später gab es dann auch hier und da mal Ärger – auch schwerwiegenden Ärger – z.B. als eine Baufirma aus Goslar in die Insolvenz ging, und eine der kmb2-Verwaltungsgesellschaften dabei so stark beschädigt hat, dass die Partner für eine der kmb2-Kommanditgesellschaften eine neue Komplementär-GmbH gründen mussten.
Jeder Partner hat dabei Geld verloren, – aber keiner der Gründer ist persönlich in eine wirklich bedrohliche Situation geraten, – und so ist auch die Überschrift zu verstehen:
systemB2 kann Krisen!
Dann kamen auch bald einige Jahre in denen das Geschäft „gebrummt“ hat, und kmb2 profitierte sogar von der schwierigen Situation im Markt.
Nun ist Handwerk aber ganz oft Teamwork – und die Förderung eines Neuselbständigen als „Ich AG“ war zwar als Fördermodell interessant – aber es war schnell zu erkennen, dass diese ganzen „Einzeltäter“ zu Teams zusammenfinden müssen. Und ein paar Dinge, die in einem Unternehmen wichtig sind, kann der eine oder andere Handwerker auch nicht ganz so perfekt leisten – oder – er mag es halt einfach nicht.
Genau diese Lücken schließt das kmb2-Konzept durch eine gemeinsame Marke, einen gemeinsamen Vertrieb, eine gemeinsame Organisationsplattform sowie eine gemeinsame Abrechnung. Und genau damit trägt kmb2 enorm zur Stabilität von diesen Neugründungen bei.
Die Gründer von kmb2 erinnern sich natürlich noch an die Komplikationen der Anfangszeit – und sie sind sich sehr sicher, dass kmb2 auch die nächste Krise übersteht. Es wird wieder genau das gleiche passieren, wie in der Gründungsphase:
- Im schlimmsten Fall verdienen halt alle weniger. Das ist in Krisen aber immer so.
- Wenn der eine mal nicht liefern kann (oder ganz ausfällt), dann leistet halt ein anderer.
- Diese generelle Stabilität führt dazu, dass das Unternehmen auch noch zuverlässig bleibt, wenn einige Kollegen schon ganz erheblich in Not sind.
Die gemeinsame Marke!
Wichtig ist dabei „nur“, dass das positive Image und somit der Wert der gemeinsamen Marke von kmb2 nicht leidet. Und das ist nicht nur gegenüber Kunden wichtig sondern auch und besonders gegenüber Handwerksbetrieben, – denn ohne die geballte Fachkompetenz in der Kooperation der Handwerkspartner
kann kmb2 im Grunde gar nichts!
Nun hat uns aber gerade die Corona-Krise am Ende sogar geholfen, uns noch besser zu organisieren (Videokonferenzen, Ticketsysteme, gemeinsames Abrechnungssystem) – und auch unsere Ideen zur Zukunft des Handwerks konnten wir weiter im Markt zu etablieren!
- Die nächste Krise des Handwerks wird sich aus Nachfolgeproblemen ergeben – und zwar nicht nur bei den Unternehmern selbst. Es wird ja auch niemand einen Betrieb weiter führen wollen, bei dem das Personal mehr oder weniger gleichzeitig mit dem Unternehmer in Rente gehen wird.
Auch ohne Krieg und Pandemie werden
die nächsten 20-30 Jahre kompliziert!
Wir selbst sind zunächst gut durch diese Krise gekommen und konnten auch in den vergangen Jahren vieles genauso beibehalten. Unsere Arbeitsweise ist es unseren Partnerbetrieben deutschlandweit Aufträge zu vermitteln und deren Arbeit Gewerk übergreifend zu organisieren, damit Kunden eine stabile Leistung erhalten, obwohl diese Leistung ja von mehreren kleinen Einzelunternehmen bzw. kleineren GmbH’s erbracht werden.
Die zentrale, gemeinsame Geschäftsstelle macht den entscheidenden Unterschied!
Und das gilt umso mehr, als jedes Mitglied jederzeit und von überall in die gemeinsame EDV gucken kann (siehe Ticketsystem)
Dabei spielen die Küchenstudios eine große Rolle, die uns eine Vielzahl von Neukunden generieren. Unter anderem pflegen wir mit denen auch sogenannte Rahmenverträge, die es unseren Kunden, sowie unseren Leistungspartnern vereinfachen Arbeiten auszuführen.
Mit Corona sind wir gezwungen/ angehalten nun auch Maßnahmen zu ergreifen, die uns in den letzten 2 Jahren bislang nicht so deutlich erschienen. Dies ist zum einen der langen Pandemie geschuldet und zum anderen der wachsenden Inflation.
Es beginnt damit, das unsere Handwerkspartner uns Corona-Aufschläge in Rechnung stellen, in Bezug auf erweiterte Schutzmaßnahmen die dazu eingehalten werden müssen. Auch sind steigende Stundenpreise die Folge, denn die Nachfrage zum Handwerk ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Dem entsprechend steigen auch die Einkaufpreise für Materialien im Baugeschäft.
Die Veränderung steigt auch damit, dass nicht nur eine Pandemie zu bewältigen ist, sondern auch Krieg und Überflutungen uns an unsere Grenzen bringen und uns vor Herausforderungen stellt, der wir jedoch gewachsen sind.
Den Bezug von Hartz IV zu vermeiden war der Grund für viele, dann eben selbständig zu werden. kmb2 wurde von Existenzgründungsberatern aus der ehemaligen KfW-Beraterbörse „erfunden“ und dann von betroffenen Handwerkern zunächst als Kommanditgesellschaft gegründet. Klaus Marwede war also von Anfang an dabei, und ist bis heute vor allem für die Förderung von Neugründern zuständig, die dann durch an das kmb2-Netzwerk heran geführt werden.
wo sie speziell in der Anfangszeit stark profitieren, weil Aufträge in nennenswerter Zahl halt schon da sind.
Herr Marwede arbeitet seit einigen Jahren neben seiner Beratungstätigkeit auch als Geschäftsführer für die kmb2 Abrechnungszentrum GmbH, über die unsere Mitgliedsbetriebe gemeinsam erbrachte Leistungen zentral und aus einer Hand abrechnen.
Die Arbeit dort erledigt ein Team aus insgesamt 13 Mitarbeitern – inklusive zwei Azubis – zumeist unter der Leitung einer zweiten Geschäftsführerin, Susan Marwede, die 2009 zu kmb2 gestoßen ist. Die Namensgleichheit ist natürlich nicht zufällig! Unsere Geschäftsführer sind ein Ehepaar!
aber er war von Anfang an dabeiEinfach anfangen
